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Kritische Soziale Arbeit stellt jene sozialarbeiterische Praxis in Frage, die lediglich auf die Symptome gesellschaftlicher Widersprüche regiert, aber nicht auf die Widersprüche selbst. Unsere Gesellschaftsordnung wird dabei als naturgegebene Faktizität hingenommen und nicht als von Menschenhand modelliert. Dadurch werden die der Modellierung zugrunde liegenden Synergien, die auch eine Umgestaltung bewirken können, nicht ausreichend erfasst. Sozialarbeiterische Praxis steht somit einer unhinterfragten Realität gegenüber, wodurch die Folgen der gesellschaftlichen Widersprüche für die Adressaten Sozialer Arbeit sogar verstärkend weitergegben werden. Solche im gegenwärtigen Aktivierungsstaat vorherrschenden professionellen Handlungsanleiten zeigen sich dabei besonders gegenüber jenen Menschen unsozial, die am dringlichsten auf Unterstützung angewiesen sind. Wer als Professioneller seine Praxis auf diese ihm zugewiesene Rolle beschränkt und nicht kritisch hinterfragt, der handelt nicht professionell, sondern lediglich politisch konform zur derzeit gültigen Gesellschaftsordnung.


ANALYSEN


 Kapitalistische Grundlagen 

Über die Demontage unseres Sozialstaates 

Soziale Arbeit im aktivierenden Staat


 KOMMENTARE


  Vom Mythos Wertschätzung in der Sozialen Arbeit

Kapitalistische Ausbeutung in der Sozialen Arbeit (2019)

Facebooks Lockspeisung


GLOSSEN


Von Toren und Sittenwächtern 

Vom Neid des Sittenwächters

Vom Egoismus des Sittenwächters

Vom Trugschluss des Sittenwächters


 GASTAUTOREN


 Aktivierung in der Sozialen Arbeit am Beispiel Tagesgruppe

 (Eine Analyse von Rebekka Marschall)

Urban Gardening in der Sozialen Arbeit

 (Feldforschung von Nina Keilwerth)